„Blackout“ bezeichnet einen länger andauernden und überregionalen Stromausfall, der mehrere Bundesländer oder Länder betrifft. Ursachen dafür können z.B. extreme Wetterbedingungen wie heftige Gewitter, Stürme oder Schneefälle sein. Dabei können die Hochspannungsleitungen beschädigt oder sogar zerstört werden.
Der NÖ Zivilschutzverband hat den MitarbeiterInnen des LK Klosterneuburg den Ernstfall eines Blackouts nähergebracht und darauf hingewiesen, dass unser gewohntes Leben ohne Strom kaum mehr vorstellbar ist. Von der Kaffeemaschine, Handy, Fernseher, Kühlschrank, Elektroherd bis hin zum elektronischen Garagentor würden diese Geräte ohne Strom nicht funktionieren. Der Vortragende des NÖ Zivilschutzverbandes, Markus Weber, weist darauf hin, dass man sich einen kleinen Vorrat an Lebensmitteln, wie zum Beispiel Reis, Nudeln und Wasser für den Notfall bereithalten sollte. Ein Gaskocher für das Erwärmen von Wasser wäre eine gute Investition. Außerdem sollte man über einen Radio, der mit Batterie oder Solar versorgt wird, verfügen. Ein weiterer Tipp ist es, dass man mit seiner Familie über das Thema eines Langzeit-Stromausfalls spricht und die Vorgangsweise im Vorfeld abstimmt. Im Krisenfall ist dann die Handy-Kommunikation wahrscheinlich nicht mehr möglich. „Nur, wenn die MitarbeiterInnen des Landesklinikums privat gut vorbereitet sind, ist es uns auch möglich der Krankenhausbetrieb im Anlassfall aufrecht zu erhalten“, sagt der ärztliche Direktor Dr. Herbert Huscsava.
Im Anschluss wurden noch offene Fragen der MitarbeiterInnen beantwortet und Informationsbroschüren für zu Hause mitgegeben.
BILDTEXT: v.l.n.r. Kaufmännischer Direktor Dipl.Ing. Hans Casper, Ärztlicher Direktor Dr. Herbert Huscsava, STL DGKP Sylvia Schachinger, Markus Weber vom NÖ Zivilschutzverband und Katastrophenschutz-Koordinator der Stadt Klosterneuburg Leonhard Schmuckenschlager
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